Mispelchen für unterwegs

Mispelchen in Gläsern zum Mitnehmen

Das Mispelchen erfreut sich in den Sachsenhäuser Apfelweinkneipen ungebrochener Beliebtheit. Wer auch jenseits von dribbdebach nicht darauf verzichten mag, kann die Leckerei im Glas mitnehmen oder gleich selbst zubereiten. Drei Varianten habe ich getestet:

Mispelchen von Bauer

Dieses Mispelchen kommt in einem kleinen Gläschen daher. Die Geruchsprobe verspricht einige Umdrehungen (laut Etikett 20%), was sich leider auch im Geschmack niederschlägt. Das Ganze schmeckt ziemlich sprittig und lässt den sonst oft zuckrigen Saft vermissen.

Miss Pell

Miss Pell wird seit letztem Jahr in Frankfurt von Hand gemischt. Das merkt man. Dieses Mispelchen überzeugt mit einer sehr angenehmen Süße und schmeckt trotz 18% nicht zu heftig. Einen weiteren Pluspunkt gibt es für die formschöne Mispel, die auch geschmacklich noch einiges hermacht.

Selbstgemachtes Mispelchen

Optisch war dieses Geschenk natürlich der Gewinner. Das Rezept ist denkbar einfach: In ein etwas größeres Glas mit Schraubverschluss zwei Mispelchen (in diesem Fall aus dem Asia-Markt, dort heißen sie Loquats) geben und mit zwei Shot-Gläsern Calvados (z.B. Papidoux) auffüllen. Dieser Mischung hätte auf jeden Fall auch noch etwas Saft aus der Dose gut getan, aber ihr wisst ja: Einem geschenkten Gaul…

Für alle drei Varianten gilt: Die Früchte saugen mit der Zeit ordentlich Alkohol auf. Also mit Vorsicht genießen.