Ab auf den Markt

Oliven und Antipasti auf dem Markt am Südbahnhof in Frankfurt

Eine Sache, die ich nach ziemlich genau 1,5 Jahren in Frankfurt besser finde als in Hamburg? Die Wochenmärkte. Im hohen Norden hatte ich (gefühlt) die Wahl zwischen Isemarkt und dem Wochenmarkt auf dem Winterhuder Marktplatz. Ersterer ist zwar definitiv einen Besuch Wert, taugt aber eher für einen Touri-Ausflug als für einen entspannten Einkauf. Letzterer ist überschaubar und hat alles was man so braucht, aber zum Verweilen lädt auch dieser Markt nicht unbedingt ein.

Hier in Frankfurt sieht das ganz anders aus. Der Erzeugermarkt an der Konstablerwache ist zwar meist proppevoll (samstags noch mehr als donnerstags), aber besonders die Milchbar hat es mir angetan. Hier gibt es frische Molkereiprodukte, die man mit einem Fruchtpüree seiner Wahl zu einem leckeren Shake mischen lassen kann. Ich bin direkt auf der Buttermilch mit verschiedenen Beerenvariationen hängen geblieben, aber auch das Eis soll sehr gut sein. Direkt nebenan bietet das Blumenland Scondo neben zahlreichen Topf- und Gartenpflanzen wunderbar bunte Schnittblumen an. Für gerade mal 5 € bekommt man hier einen riesigen Blumenstrauß direkt vom Feld.

Dienstags und freitags findet der Wochenmarkt am Südbahnhof statt. Hier ist besonders der Stand mit den Oliven und diversen Antipasti zu empfehlen (mit dem Bahnhof im Rücken ganz rechts). Aus großen Fässern kann man sich hier nach Lust und Laune lecker Eingelegtes aussuchen. Als Exil-Marburgerin freue ich mich auch jedes Mal über den Stand von Siebenkorn. Die süßen Sachen können zwar nicht immer mit den Hefeschnecken von Zeit für Brot mithalten, die es beim Markt im Hof gibt, aber alles andere schmeckt mindestens genauso gut.